Am 23.02.2015 gibt es eine Einweisung, wie man ein Shinai pflegt, wie man Hakama und Gi anzieht und wie man sie nach dem Training faltet.
Der Anfängerkurs trainiert separat.
Am 23.02.2015 gibt es eine Einweisung, wie man ein Shinai pflegt, wie man Hakama und Gi anzieht und wie man sie nach dem Training faltet.
Der Anfängerkurs trainiert separat.
Am 08.12. treffen wir uns ab 20 Uhr bei Dietmar zur Weihnachtsfeier.
Ab dem 01.12.2014 werden die Damen und Herren die Umkleideräume tauschen. Also Damen in die rechte Umkleide, Herren in die linke.
Hier das Video, das beim gestrigen Training erwähnt wurde. Leider auf Japanisch aber es ist auch so gut zu erkennen, worauf es ankommt bzw. wie die Übung durchgeführt werden soll.
[youtube_sc url=“https://www.youtube.com/watch?v=gmHxAtU6_68″]
Noma Hisashi: Kendo Tokuhon – The Kendo Reader
Englische Ausgabe: George McCall (2014)
eigene Veröffentlichung, kendo-book.com
Einigen wird dieses Buch eventuell schon mal begegnet sein, da es seit Mitte der 90er Jahre als PDF im Internet kursiert. Der Autor ist Noma Hisashi (1908 – 1938), Sohn von Noma Seiji (1878 – 1938), dem Gründer von Kodansha, einem großen japanischen Verlag für Literatur und Manga, zu dem auch das berühmte Noma Dōjō gehört. Weiterlesen
Eine ganz eigene Definition von Kendo findet sich hier. Viel Spaß beim Lesen!
(Unzerstörbarer Geist)
Kamiizumi Ise-no-Kami (1508 – 1573)
Gründer der Shinkage-ryū, historisch eine der ersten und wichtigsten japanischen Kampftraditionen.
„Selbst wenn die bevorstehende Aufgabe dich wie einen kompletten Idioten aussehen lässt, selbst wenn Flammen über deinem Körper zusammenschlagen oder selbst wenn er von einem großen Felsen zerquetscht wird, kann nur ein unzerstörbarer Geist dir den Mut liefern, Gutes zu tun.“
Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, ob Ise-no-Kami jemals an einem Duell teilgenommen hat. In Tsukahara Bokudens Fall existieren noch 19 Aufzeichnungen und Miyamoto Musashi war angeblich in 60 Duellen ungeschlagen und bekannt dafür, dass er niemals in seiner Karriere verloren hat. Ise-no-Kamis Ergebnisliste ist also im Vergleich bei weitem nicht so beeindruckend wie bei vielen seiner Kontrahenten. Trotz allen Anscheins war jedoch Ise-no-Kamis Können in den Kampfkünsten ohne Zweifel sehr bemerkenswert. Der Grund dafür war, dass die Herausforderer sich nicht mit ihm „duellierten“, um ihre Fertigkeiten, wie allgemein üblich, in einem Kampf bis zum Tod zu erproben, sondern mit dem Ziel, Unterricht von ihm zu erhalten. Gleichfalls bedeutete Ise-no-Kamis Streben, heihō in einen Weg der Selbstverwirklichung zu erheben, ebenfalls, dass er trotz seiner Überlegenheit seine Herausforderer/Schüler nicht töten würde. Es war allerdings immer offensichtlich, wer der Sieger gewesen wäre, wenn der Kampf bis zum Tod gegangen wäre. Weiterlesen
(Hingabe an den Weg der Künste)
Kamiizumi Ise-no-Kami (1508 – 1573)
Gründer der Shinkage-ryū, historisch eine der ersten und wichtigsten japanischen Kampftraditionen.
Unter den ersten Kampftraditionen Japans ist die Kage-ryū. Das Zeichen, dass zum Schreiben von kage (陰) benutzt wird, entspricht yin, dem Gegenpol zu yang (陽), und könnte am besten als „sich auf das unsichtbare Schwert in der Mitte des Herzens oder Geistes beziehend“ beschrieben werden. Die Tradition legte keinen besonderen Wert auf kamae oder Stellung, sondern zog das „kamae des nicht-kamae“ vor. Anders gesagt, die Eingeweihten würden die Gedanken ihrer Feinde lesen und sich im Gleichklang mit ihren Bewegungen bewegen. Das steht in Kontrast zu der grundlegenden Methodik anderer Traditionen, die nur auf Schädelbrechen aus sind, und ist einer der Motivationsfaktoren, die zur Kultivierung von Kampf- oder Kriegsstrategie in eine „Kunst“ führten. Weiterlesen
(Werde ein böser Geist)
Iwama Kokuma & Tsuchiko Doronosuke
Details zu Geburt und Tod dieser beiden Schwertfechter sind unbekannt aber sie lebten in der Edo Periode.
„Ich werde vor dem Schrein sitzen und ein Kreuz in meinen Bauch schlitzen. Dann werde ich angeekelt meine Eingeweide herausreißen. Indem ich mein niederträchtiges Blut auf die Säulen des Schreins schmiere, werde ich zu einem bösen Geist, da ich den Ort für alle Ewigkeit heimsuchen und die Gärten in Ödnis voller Unkraut verwandeln werde, wo nicht einmal Füchse wohnen können.“
Bokuden hatte einen glänzenden Schüler mit dem Namen Morooka Ichiu. Er residierte dort, wo heutzutage die Präfektur Ibaraki ist und es wird gesagt, dass sein Können auf Augenhöhe mit dem des legendären Iizasa Chōisai war. Ungeachtet seines kämpferischen Könnens wurde dieser ziemlich unglückliche Mann von der Lepra heimgesucht. Seine Schüler verließen ihn scharenweise und es dauerte nicht lange, da blieben nur noch Negishi Tokaku, Iwama Kamakura und Tsuchiko Doronosuke an seiner Bettstatt zurück. Weiterlesen